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Huhn mit Pflaumen

F/D/B 2011 R: Vincent Paronnaud, Marjane Satrapi mit Mathieu Amalric, Edouard Baer
Die kreativen Partner Vincent Paronnaud und Marjane Satrapi setzten bereits 2007 die gezeichneten Erinnerungen an ein Heranwachsen im Iran in Bewegung. „Persepolis“ begeisterte die Menschen rund um den Globus und brachte dem Duo zahlreiche Auszeichnungen ein. Für die Verfilmung von Satrapis Comic „Huhn mit Pflaume“ entschieden sie sich nun für die Form des Realfilms. Erzählt wird in magischem Realismus die Geschichte des lebensmüden Violinvirtuosen Nasser Ali (Mathieu Almaric). Im erneuten Streit mit seiner Frau ging seine Geige zu Bruch und damit zerbrach auch ein Stück von ihm. Unfähig den Verlust des Instruments und den seiner wahren Liebe zu verkraften, beschließt er, nicht mehr aufzustehen. Im Sterbebett erinnert er sich an Irane und eine tragischen Liebe, die nicht sein durfte. Der Name der Angebeteten ist von Satrapi sicherlich nicht zufällig gewählt und auch daneben gibt es allerlei Symbolträchtiges in ihrer Erzählung. Allerdings funktioniert die Inszenierung in der realen Welt nicht ganz so gut wie in der animierten Form des Vorgängers. Trotz eines exzellent aufspielenden Mathieu Almaric („Schmetterling und Taucherglocke“) und einer verspielten Optik bleibt eine gewisse Distanz zur Geschichte.


Ein FILMtabs.de Artikel