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Der Magier im Kreml
Einen Film über eine noch lebende und noch dazu umstrittene Persönlichkeit zu drehen, ist ein heikles Unterfangen. Der französische Politfilmer Olivier Assayas („Carlos – Der Schakal“) scheint da der richtige Mann auf dem Regiestuhl. Er adaptierte den Roman „Der Magier im Kreml“ von Giuliano da Empoli, der den Aufstieg Vladimir Putins nachzeichnet. Ähnlich wie zuletzt Ali Abbasi bei „The Apprentice – The Trump Story“ erzählt das Buch die politische Karriere des russischen Präsidenten aus der Perspektive seines Vertrauten, des Medienunternehmers Wladislaw Surkow, der hier Vadim Baranov heißt. Paul Dano spielt den Präsidentemacher teuflisch gut mit sonorer Stimme. Jude Law als Putin überzeugt ebenso. Trotzdem bleibt der fade Nachgeschmack eines verfilmten Wikipedia-Eintrags: Informativ, aber dröge.
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- Publiziert von:
- Lars Tuncay, 10.04.2026 / 12:27
- Rubrik:
- Kritiken LT
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