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Aimons-nous vivants

F 2025, R: Jean-Pierre Améris, D: Valérie Lemercier, Gérard Darmon, Patrick Timsit, 90 Min.

Fast sein gesamtes Leben stand Antoine Toussaint (Gérard Darmon) auf der Bühne. Seine Interpretation des Gassenhauers „Mambo Italiano“ machte ihn unsterblich. Dachte er zumindest. Nach einem Schlaganfall im Rampenlicht sieht sich Antoine allerdings plötzlich mit der eigenen Sterblichkeit konfrontiert. Er fasst einen Entschluss: Bevor er als Gemüse endet, will er seinem Leben lieber selbst ein Ende bereiten. Die Koffer sind gepackt, der Termin bei einem Institut für Sterbehilfe gebucht. Im Zug nach Genf trifft er allerdings auf Victoire (Valérie Lemercier), die gerade auf Freigang aus dem Gefängnis unterwegs zur Hochzeit ihrer Tochter ist – und natürlich ist sie Antoines größter Fan. Als sie von seinen Plänen erfährt, weicht sie ihm fortan nicht mehr von der Seite. Sicher, die Basis für die Tragikomödie von Jean-Pierre Améris („Die Anonymen Romantiker“) ist konstruiert und auf dem Weg zum Happy End gibt es allerlei haarsträubende Plot-Twists. Aber das charmante Gespann sorgt für einen ebenso leichten wie höchst vergnüglichen Kinoabend.


Ein FILMtabs.de Artikel