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Arthur
USA 2011 Regie: Jason Winer mit Russell Brand, Greta Gerwig, Helen Mirren, Jennifer Garner 110 Min. FSK 12
Hollywood recycelt in den letzten Jahren so ziemlich alles, was nicht bei drei im cineastischen Nirvana weilt. Das ist bekannte Tatsache. Was dabei rauskommt ist allerdings selten gut. Im Falle von „Arthur“ zumindest egal. Sehenswert ist hier einzig Helen Mirren. Die „Queen“ veredelt nun mal jede noch so flache Hollywoodkomödie. Dazu zählt auch das vorliegende Exemplar, trotz einiger durchaus ungewöhnlicher Plotentscheidungen und eines grundsätzlichen Anarcho-Charmes, den der verwöhnte Millionärssohn an den Tag legt. Wenn es nach seiner Mutter, einer erfolgreichen Konzernchefin, geht, soll Arthur die Karrierefrau Susan heiraten. Der hat sich jedoch in die einfache New Yorkerin Naomi verguckt. Da sowohl Mutti, als auch ihr Sprössling immer das bekommen, was sie wollen, geht Arthur auf Konfrontationskurs. Schließlich landet er aber doch in der Läuterungsmaschine und in den Armen der Liebsten. Befreit von jeglichen Überraschungen bleibt eine erträgliche Vorstellung des sonst chronisch unerträglichen Russell Brand, der jedoch nie an den naiven Charme seines Vorgängers Dudley Moore heranreicht. Dem stand immerhin auch Liza Minelli als Love-Interest gegenüber, während wir hier glauben sollen, dass der Playboy freiwillig die bezaubernde Jennifer Garner von der Bettkante schubst.
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- Publiziert von:
- Lars Tuncay, 06.05.2011 / 4:30
- Rubrik:
- Kritiken LT
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