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A Killer Romance
In seinen Vorlesungen reflektiert Psychologie-Professor Gary Johnson die menschliche Natur, aber im Feld hat er nur wenig Erfahrungen damit. Nebenher arbeitet Gary für das FBI und hilft dabei, Zielpersonen, die sich dazu entschlossen haben, jemanden um die Ecke zu bringen, hinter Gitter zu bringen. Garys Job ist es, dafür zu sorgen, dass die Abhörtechnik funktioniert. Als jedoch der eigentlich vorgesehene Beamte ausfällt, muss Gary einspringen und gibt sich fortan als Killer aus. Sein analytisches Gespür für die menschliche Natur kommt ihm dabei sehr zur Hilfe. Bis er auf Madison trifft, die ihren gewalttätigen Ehemann loswerden will, und sich in sie verliebt. Das ist nur der Anfang des haarsträubenden Plots, der völlig an den Haaren herbeigezogen wäre – wäre die Geschichte nicht so oder so ähnlich tatsächlich passiert. Der Journalist Skip Hollandsworth schrieb sie auf. Regisseur Richard Linklater (»Boyhood«) und sein Hauptdarsteller Glen Powell (»Wo die Lüge hinfällt«) haben daraus eine irrwitzige Komödie gemacht, die sich clever mit Identitäten auseinandersetzt. Der unbescholtene Gary wird vom Langweiler zum coolen Killer und Glen Powell hat sichtlich Spaß daran in die verschiedenen Rollen zu schlüpfen. Linklater legt den Figuren wieder viele Worte in den Mund, die sich zu cleveren Dialogen entspinnen. »A Killer Romance« ist eine wendungsreiche und herrlich absurde romantische Komödie vom König des Plauderfilms.
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- Publiziert von:
- Lars Tuncay, 08.07.2024 / 11:43
- Rubrik:
- Kritiken LT
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