The End of Violence

USA 1997(The End of Violence) Regie Wim Wenders Cannes C 10.5.97 Bj 16

In Cannes war der neue Wim Wenders, "The End of Violence" zusehen. Er hat hier noch einen guten Namen, der Gewinner von Palme("Paris, Texas" 1984), Regiepreis ("Der Himmel über Berlin"1987) und Grand Prix("In weiterFerne, so nah!" 1993). Die amerikanische Produktion hat Chancen,heftig diskutiert zu werden: Die futuristische Story beschwörtdiesmal nicht das"Ende derWelt", sondern läßt Mike Max (Bill Pullman), denProduzenten besonders aufgefeilt gewalttätiger Filme, zumgehetzten Objekt staatlicher Gewalt werden. "Das Ende der Gewalt"enthält ganz ernsthafte Gedanken zu Gewalt (auch der des Films),zu Beobachtungskameras und wird von einem schleppenden Rhythmusgetragen. Der Wettbewerbsfilm hat übrigens die wirklichbesondere Ehre, am Feierabend des 50. zu laufen.

Nach seinem Wunsch soll auch der Titel englisch bleiben, da derFilm von "Violence" in und aus Hollywood handelt. Ein amerikanischesThema.


Eine Kritik von Günter H.Jekubzik

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