Typologie der Kino-Arten
Filmmuseum/Kommunales Kino:Skeptiker unken, nur hier und im Fernsehen seien in Zukunft noch Filme zu sehen. Natürlich subventioniert, wie heute Stadttheater. Programmkino: Aussterbende Spezies. Fest terminiertes Programm. Raum für weiniger kommerzielle Werke sowie Filmkultur.
Schachtelkino:auch "Schuhkartons", Motto: "Platz ist in der kleinsten Ecke". Ein ehemals großer Raum wird in möglichst viele kleine Säle (Schachteln) unterteilt, die oft nur noch für sehschwache Liliputaner geeignet sind. Hauptanhänger dieser Technik: Heinz Riech (UFA). Er soll in der Lage sein, selbst aus der Toilette einen weiteren Saal zu schaffen.
Filmpaläste:Riesige Sessel, Säle und Leinwände. Aufwendig ausgestattet. Haben die durch das Fernsehen ausgelöste Kinokrise nicht überlebt. Multiplex: (Multikino-Komplexe) viele, meist technisch optimal ausgestattete Kinosäle unter einem Dach. Lage außerhalb der Städte. Der Parkplatz ist das wichtigste Argument der Betreiber und immer reichlich vorhanden.
Imax:(image maximum/größtmögliches Bild) riesige Leinwand (mehr als 12m hoch und 26m breit) nimmt das gesamte Blickfeld der Zuschauer ein. 70mm-Film quer belichtet, zehnfache Bildfläche. Beeindruckender Effekt. Gleichgewichtssinn wird irritiert.
Omnimax:gleiche Technik wie Imax bei halbkugelförmiger Leinwand.
Eine Kritik vonGünter H.Jekubzik
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