Turtels
USA 1989 (Teenage Mutant Ninja Turtels) Regie: Steve Barron, 91 Min.
Ein Atomunfall der Kategorie "Eilt" läßt in der Unterwelt New Yorks eine Ratte menschlich groß und intelligent werden. Auch ihre Zöglinge, vier Schildkröten, sind verstrahlt, doch statt an Krebstumoren zu leiden, erleben sie die Wandlung zu menschlichen Karate-Tigern.Vereint und mit östlicher Kampftechnik ausgestattet, schreiten die vier Muskel-Tiere dem Unrecht der Stadt entgegen. Familienfreundlich liegt die Verführung der Jugendlichen zur Kriminalität nicht in der sozialen Umgebung, sondern personifiziert sich in einem japanischen Schurken.In den Kampfszenen, den Kernstücken des Films, müssen die, durch dicke Plastikmasken und -kostüme behinderten Schildkröten, mit Tricktechnik beschleunigt und in Schwung gebracht werden. Die charakterarmen Karate-Kids sollen mit flapsigen Redeweisen und Pizzabegeisterung den Jugendlichen ab 6 Jahren Identifikationsmöglichkeiten bieten. Für einen Action-Film sind die "Turtels" allerdings zu schleppend inszeniert, wobei vieles überdeutlich und ohne Überraschungen präsentiert ist. Die reichlichen Gewaltszenen werden verharmlost und mit "lustigen" Geräuschen ausgestattet.
Eine Kritik vonGünter H.Jekubzik
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