Tage des Donners
(Days of thunder) USA 1990, Regie: Tony Scott, 107 Min.
Das alte Genre des Rennfahrerfilms wurde runderneuert und mit dem, im Vergleich zu "Rain Man" profilloseren, Tom Cruise als Kühlerfigur ausgestattet. Er taucht als Neuling bei der in Europa unbekannteren 'Stock Car'-Szene auf, gewinnt Anerkennung und erste Erfolge, erlebt einen Schicksalschlag, um nach der sybolischen Selbstüberwindung den größten Sieg zu erringen.Die zentralen Rennszenen sind in der Lage, den Adrenalindruck des Publikums in den roten Bereich zu peitschen. Doch mit der Zeit werden ihre Wiederholungen so eintönig, wie die mit 'cruise control' (dt: Tempomat) auf gemäßtigt heruntergebremsten Sequenzen außerhalb der Rennstrecke. Der hektische Schnitt des ewigen Konkurrenzkampfes harter Männer zwischen Kotflügel und Betonwand zerstört in den ruhigen Passagen mögliche Atmosphäre. Doch wahrscheinlich werden die Tage der donnernden Manta- und GTI-Motorendonners bald den tödlichen Straßenkampf verschärfen.
Eine Kritik vonGünter H.Jekubzik
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