Spurlos
USA 1992, (The Vanishing) R: George Sluizer, 107 Min.
Ein junges Paar schwört sich gerade, einander nie allein zu lassen. Die höhnische Entführung der Frau just nach diesem Zeitpunkt läßt Jeff mehrere Jahre nur nach seiner Diane suchen. Beim Eintritt einer neuen Frau in sein Leben wandelt sich das spannende Psychodrama kurz in eine "Beziehungskiste", doch die baldige Entscheidung für die lebendige Partnerin bringt den wahnsinnigen Entführer wieder ins Spiel. Die Ziele seiner zynischen Experimente bleiben bis zum Ende unter der Oberfläche verborgen, so daß dem niederländischen Regisseur im Remake des eigenen Films "Spoorloos" (1988) ein geschicktes Spiel mit Ängsten und falschen Fährten bis zum unerträglich beengenden Finale gelingt.
Kiefer Sutherland überzeugt als suchender Jeff und Jeff Bridges erfreut auch in einer negativen Rolle mit anfänglich spinnertem Spiel, das im Verlauf eine Menge seelischer und körperlicher Narben präsentiert.
Eine Kritik vonGünter H.Jekubzik
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