Sopyonje
Südkorea 1993, Regie Im Kwon-Taek, 112 Min.
Eine vergessene Kunst in einem vergessenen Film. Der internationalrenommierte Regisseur Im Kwon-Taek ließ in seinem bewegten underschütternden Epos "Sopyonje" den alten koreanischenPansori-Gesang aufleben. Ein Meister dieses Fachs sieht mit Tochterund Sohn durch ein karges Leben. Der Sohn flieht die Autoritätund die brotlose Kunst des Vaters, der daraufhin die Tochter nochbrutaler zur Schönheit des ungewöhnlichen Singensquält.
Bei den letzten seiner circa neunzig (!) Filme focusiert ImKwon-Teak mehr und mehr auf unterdrückte Frauen und vergesseneTraditionen. Dieser filmische Edelstein zeigt Leid und Leben inwunderbaren Bildern, die zusammen mit den entrückend intensivenLiedern einen unvergeßlichen Eindruck hinterlassen.
Die Themen Tradition und Moderne tauchen auch beim nachfolgenden"Festival" erneut auf.
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