Ein Schweinchen namens Babe
USA 1995 Regie Chris Noonan, mit James Cromwell, Magda Szubanski, Schweinen, Schafen, Hunden, Gänsen u.a.
Auf dem Hof des stillen, einfachen Farmers Hoggett benimmt sich das Viehzeug sehr seltsam: Damit sie eine Aufgabe hat, kräht die Gans Ferdinand jeden Morgen vor dem Hahn. Das kleine, einsame Schweinchen Babe versucht sich als Hirten-Sau, unterstützt von der schafhütetenden Hündin Fly. Da Babes Familie von einem Laster in den Schweinehimmel abtransportiert wurde, übernimmt Fly auch die Mutterrolle für das rosige Tierchen. In einigen Abenteuern mit guten wie bösen Wesen erkämpft sich Babe seine Position auf dem Hof.Die besten Gags dieses liebevollen, detailreichen Spaßes bringen die sprechenden Tiere. Die verdrehte Animal Farm mit Realaufnahmen, täuschenden Figuren aus Jim Henson's Puppenstube und Computertricks wurde nicht mit vielen "Oh wie süß!" überzuckert, wie die meisten Tierfilme. Da quickt Babe "Jingle Bells", und drei kleine Ratten singen Opernarien. Ein tierisches Vergnügen und es sieht keineswegs nach dem alten "Mr. Ed" aus! (Un-) Natürlich menscheln all die Vieher heftig, doch sie tun es derart komisch, das "Babe" der wahre Spaß für Klein und Groß ist. In Babes Weisheit, nie über ein Tier schlecht zu denken, ohne es vorher kennengelernt zu haben, zeigt sich zudem wieder, daß Tiere doch die besseren Menschen sind.
Günter H. Jekubzik
Eine Kritik vonGünter H.Jekubzik
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