Pepolino und der Schatz der Meerjungfrau
BRD/Ungarn/Kanada 1995, Regie Jánoz Uzsák, 84 Min.
Nach 13 Jahren Gefangenschaft und Mohrrübenkost verrät der alte Pirat der Hexe das Schatzkarten-Versteck. Dadurch wird der junge Pepolino gegen seinen musischen Willen in die Familientradition des Seeräubertums gedrängt. Denn seiner Oma, einer rauhen Räuberbraut, raubt Kapitän Babaluk die Karte. Mit dem gerade wiedergefundenen Schiff seines Opas und einigen tierischen Freunden verfolgt Pepolino Babaluk - und wird von weiteren Seepiraten aufgelauert. Mitten in diesen Abenteuern taucht eine Meerjungfrau auf, die sich in Pepolinos schnulzige Lieder verliebte.
Der Zeichentrickfilm für Kinder entstand mit europäischem Handwerk, was ihm auch anzusehen ist. Sehr originell gezeichnet sind die Figuren, vom sprechenden Papagei und der treuen Schiffsrate bis zu den drei Piraten. Nur der Held Pepolino bleibt etwas blaß bei dieser Kinderunterhaltung ab sechs Jahren.
Eine Kritik vonGünter H.Jekubzik
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