![]()
|
Lost Children
BRD 2005 (Lost Children) Regie: Ali Samadi Ahadi, Oliver Stoltz 103 Min. FSK ab 12
"Lost Children" gehört zu den Filmen, bei denen die Machart weit hinter
den erschütternden Fakten zurückbleibt. Die Erzählungen von
"Kindersoldaten" im Norden Ugandas sind von unvorstellbarer Grausamkeit.
Den Versuch, sie in einem Auffanglager von Caritas International von ihren
Traumata zu befreien und an ein normales Leben heranzuführen, dokumentiert
dieser Film schmerzlich direkt und ohne distanzierende Filmkunst. Francis
(12), Jennifer (14), Kilama (13) und Opio (8) wurden von der fanatisch-religiöse
Rebellenorganisation ,,Lord's Resistance Army" (LRA) zu extrem brutalen Taten
gezwungen. Obwohl sie unter Lebensgefahr fliehen konnten, bleiben sie außerhalb
der Gesellschaft, werden von ihren Familien nicht mehr aufgenommen. Aus Angst
vor den Rebellen und auch aus Entsetzen vor den Grausamkeiten der Kinder.
Die Betreuer des Auffanglagers werden bei ihrer Sisyphos-Arbeit porträtiert,
erzählen von den hunderten von "Kunden", von den Schwierigkeiten, das
Erzählte zu verarbeiten. Zwei Sozialarbeiter werden den Film bei Previews
begleiten.
|
|
|
![]() |
|
Ein FILMtabs Artikel
Du liest zur Zeit eine Kritik auf filmtabs.de
- Publiziert von:
- Günter H. Jekubzik
- Oliver Schiffers
- Lars Tuncay
- Rubriken:
- Kritiken GHJ
- Kritiken LT
- Festivalberichte
Suche
in über 3000 Kritiken und Festivalberichten auf FILMtabsÜber
filmtabs
- Das erste Online Filmmagazin Deutschlands, seit 1996 - Über 3000 Artikel, Kritiken und Festivalberichte.
Es gibt 36 Artikel und 0 Kommentare.

