Im Sumpf des Verbrechens
USA 1995 (Just Cause) R: Arne Glimcher, 102 Min., CinemaScope
Wie "Im Namen des Vaters" macht sich Jura-Professor Paul Armstrong (Sean Connery) auf, einen zum Tode verurteilten Afro-Amerikaner zu retten. Der junge Mann soll ein weißes Mädchen brutal ermordet haben, doch alles deutet auf eine Verschwörung der Rassisten gegen einen aufmüpfigen Schwarzen. Im Everglade County Floridas trifft der aufrechte aber naive Paul Armstrong den höchst verdächtigen schwarzen Polizisten Tanny Brown (Laurence Fishburne), doch erst Gespräche mit einem psychotischen Killer und Todeskandidaten im Stile von "Das Schweigen der Lämmer" bringen seine Ermittlungen zum Ziel - scheinbar.
Neben einigen bekannten Zitaten aus diversen anderen Filmen interessiert "Just Cause" vor allem durch seine äußerst überraschenden Wendungen und natürlich mit Sean Connery. Sehr unangenehm ist allerdings die trickreiche Weise, wie liberale Ansichten (z.B. zur Todesstrafe) zu einer ultra-rechten Geisteshaltung umgedreht werden. Unter der Crew guter Darsteller verdient noch Ed Harris mit seiner Hannibal Lector-Light Version eine Erwähnung.
Eine Kritik vonGünter H.Jekubzik
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