Hundstage
Österreich 1998-2001 Regie: Ulrich Seidl 121 Min. FSK ab 18

Ulrich Seidl inszeniert mit das Schockierendste, was heutige Kino sich zutraut - und lässt es aussehen wie eine Dokumentation. Diesmal rückt er Wiener Bürgern und ihren mehr oder weniger skurillen Leben unverschämt und unerträglich nahe. Meist von Laien gespielt, entwickelt sich nach "Tierische Liebe" (1995) und "Models" (1999) wieder ein Panoptikum menschlicher Variationen, das abschreckt, aber auch einen Hauptpreis in Venedig 2001 gewann.


Eine Kritik von Günter H. Jekubzik

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