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Haus über Kopf
USA 2003 (Bringing Down the House) Regie: Adam Shankman 105 Min. FSK ab 6
Queen Latifah machte als Knastmutter in dem mäßigen Musical "Chicago" auf sich aufmerksam. Damals spielte sie eine der besseren Rollen, nun kann sie mit dem Komödianten Steve Martin ("L.A. Story") zusammen arbeiten. Eine gute Kombination für eine Komödie, die sehr freundlich als Kost für den "kleinsten gemeinsamen Nenner" beschrieben wird.
Nach seiner Scheidung schaut sich der weiße Anwalt Peter Sanderson (Steve Martin) verzweifelt in einem Internet-Chat-Room um und wird fündig. Allerdings erweißt sich die angebliche Anwältin als Knastinsassin, die wegen Raub sitzt. Als sie raus kommt und sich in Sanderson Haus und Leben einnistet, stoßen unterschiedliche Lebensweisen aufeinander. Eher unfreiwillig kümmert sich der Anwalt um ihren Fall, sie wird inzwischen zur Freundin seiner Kinder. Dass alles gut ausgeht, wird bei dieser Art Film niemanden überraschen. Dass Steve Martin nach Bowfingers große Nummer" mit Eddie Murphy noch einmal in die unteren Schubladen der Klamottenkiste abrutscht, enttäuscht dagegen jeden, der weiß, wie scharf Martins Humor - etwa bei Oscar-Verleihungen - sein kann. So kann man den derben Spaß nicht jedem empfehlen.
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