Serbische Propaganda im Wettbewerb

Dass die Nato ein Spielverderber ist, laute die neueste Erkenntnis aus dem Wettbewerb der 50. Internationalen Filmfestspiele Berlins.

Der Serbe Ljubisa Samardzic erzählte uns in seinem Spielfilm "Nebeska Udica" wie nette Leutchen aus Belgrad im April 1999 mit ihren Sorgen und Freuden, mit ihren Lieben und ihren Verhaßten nur eines wollen: In Ruhe Basketball spielen. Doch leider haben die bösen Nato-Bomber die Halle zerstört. Um den Durchhaltewillen zu stärken und weil man ja nicht nur saufen und albern kann, wetten ein paar Jungs, dass sie die Halle in drei Tagen wieder spielbereit machen. Es klappt auch fast, auf dem Platz klärt sich alles zwischen Vater und Sohn, der Streit um eine Frau und vielleicht auch eine Ehe. Aber da sind sie schon wieder, die Bomber.
Kein Wort darüber, dass die große serbische Nation ebenso erfolgreich Kriege anstiftet wie international Basketball spielt. Kein Gedanke darüber, weshalb es zu diesem Krieg kam und was dagegen zu tun sei. Und das Publikum klatschte begeistert ...


Eine Kritik von Günter H. Jekubzik

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