Forget Paris
USA 1995, Regie Bill Crystal, 101 Min.
Paris sehen und lieben hieß es für ein Ehepaar vor vielen Jahren. Der amerikanische Basketball-Schiedsrichter Mickey landete bei Ellen auf einem Pariser Flughafen und nach ein paar Problemen auch im Hafen der Ehe. Witzig erzählen überraschende Bildfolgen und die Bekannten des Paares ihre wechselvolle Geschichte: Die Probleme der einsamen Hausfrau Ellen. Die Depressionen Mickeys als Ellen darauf Karriere macht und diesmal er den Traumjob aufgibt. Die Probleme, Kinder zu kriegen - halt das übliche (Film-) Leben von verheirateten Vierzigern, diesmal sehr gut, komödiantisch und nuancenreich gespielt von Billy Crystal und Debra Winger (und danach totsynchronisiert). Nette Momente und Emotionen beherrschen den Film, Gedanken über die Bedingungen von Selbständigkeit und Gemeinsamkeit tauchen nie auf. Billy Crystal, der sich als Harry auch schon mal mit Sally traf, überraschte mit seinem Regiedebüt "Der letzte Komödiant", läßt aber diesmal Tiefgang vermissen.
Eine Kritik vonGünter H.Jekubzik
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