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Die Detektivin

Fr 1994 (Pas tres catholique) Regie und Buch: Toni Marshall, 100 Min.

Maxime erlaubt sich all die Schlampigkeiten, die den typisch männlichen Detektiv so attraktiv machen. Auch der unabhängige Lebenswandel der Vierzigerin steht im schroffen Kontrast zum Film-Bild französischer Frauen. Vor allem diese herbe Natürlichkeit, die Anemone als Detektivin Maxime in jeder Szene versprüht oder eher direkt in die Kamera schleudert, macht Tonie Marshalls Film so außergewöhnlich. Ein paar anscheinend kleine Fälle, Ärger mit dem Ex-Mann - und eigentlich allen anderen - bilden den Handlungsfaden. Doch Maxime/Anemone allein macht aus den kleinen, lebensnahen Momenten des Buches diesen wunderbaren, ungewöhnlich sympathischen Film.


Eine Kritik von Günter H. Jekubzik

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