Daddy's Cadillac
("License to drive") USA 1988, Regie: Greg Beemann
Pubertierende Kids, deren moderner (amerikanischer) Initiationsritus darin besteht, den Führerschein zu machen, sitzen am Steuer dieser Teenie-Komödie. Es ist auch ungeheuer, super- super, irre wichtig, diesen Lappen zu haben, da er mit Persönlichkeit und Leben gleichgesetzt wird. Und Persönlichkeit, sprich Auto, braucht der junge Mann, um den es ausschließlich geht. Wie sollte er sonst die belebten Barbie-Puppen zu einem 'date' bewegen? Wer sich mit diesen Beschränkung zufrieden gibt, wird kräftig lachen können. Als einzigen Vorteil kann das einfältige, aber nicht allzu schlecht gemachte Filmchen die schrille Verzeichnung aller Älteren vorweisen. Diese Solidarisierung wird aber benutzt, um die autofixierte Einstellung für weiterhin mehr Umweltbelastung, Verkehrsunfälle und -tote zu erzeugen.
Eine Kritik von Günter H. Jekubzik
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