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Cookie

(USA 1988, Regie: Susan Seidelman, 93 Min.)

Cookie, eine freche Göre wird durch ihrem Vater unfreiwillig vom Herumtreiben befreit. Ihr Charakter setzt sich aus einer früheren Susan Seidelman-Figur (damals gespielt von Madonna) und der "Wish you were here"-Rolle der Darstellerin Emily Lloyd zusammen: Wild, grell, unangepaßt und trotzköpfig. Daddy kehrt selber nach 13 Jahren Haft ins 'Familien'-Geschäft zurück. Als schöner Dino meldet sich Peter Falk bei den Mafia-Angehörigen zurück um Schulden samt Zinseszins für den Ruhestand einzutreiben. Cookie und Dino raufen sich für Leonore (Dianne Wiest), Mutter beziehungsweise Geliebte, zusammen und treten gegen den zahlungsunwilligen Paten an.

"Cookie" bietet die Familiengeschichte des scheinbar unvereinbaren Vater/Tochter-Paares, ein altbekanntes Betrugsspiel der großen Bosse um viele Millionen und Versuche, die Elemente des Mafia-Genres zu parodieren. Doch keine der drei Angebote ist annehmbar. "Cookie" ist brüchig und schwerfällig erzählt sowie durchschnittlich in der Gestaltung. Bis auf einige originelle Blenden muß Witz bei Susan Seidelmann verzweifelt gesucht werden.


Eine Kritik von Günter H. Jekubzik

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