Colette
GB/Fr/BRD 1991, R: Danny Huston, 96 Min.
Eine Lebensphase der vor allem in Frankreich bekannten Autorin Sidonie-Gabrielle (1873-1954) in belanglosen Paris-Klischees liefert Danny, Sohn des überragenden Regisseurs John Huston, in "Colette". Wie sich das Landmädchen in Paris verliebt, von ihrem egoistischen, ausbeuterischen Gatten emanzipiert und am Ende schließlich den Ruhm für ihre Romanserie erhält, die eigentlich eine anonyme Autobiographie ist, wurde ohne Funken, Reibung und Leidenschaft inszeniert. Klaus Maria Brandauer als gemeiner Gatte wirkt noch interessanter als Mathilda May, die Colette unauffällig wie eine Nebenfigur macht.
Eine Kritik vonGünter H.Jekubzik
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