Barroco

Mexiko/Kuba/Span. 1989, R: Paul Leduc, 112 Min.

Dieser einzigartige Augen- und Ohrenschmaus berauscht mit Musik, Tanz, Gesten und Blicken. Ohne Dialoge passieren fünf Jahrhunderte afro-karibisch-lateinamerikanisch-europäischer Geschichte in barocker Fülle. In der Vorlage, Alejo Carpentiers "Barock-Konzert", bricht die Hauptfigur, ein mexikanischer 'Kreole', mit seinen Dienern, einem Indio und einem Schwarzen, nach Havanna, Spanien und Venedig auf, um seine Wurzeln zu suchen.

Dem mexikanischen Regisseur Paul Leduc (Reed - Mexiko in Aufruhr, Frida Kahlo) gelang mit "Barroco", dem ersten Teil einer rund um Lateinamerikas Geschichte getanzten Trilogie, eines der faszinierendsten Meisterwerke des Welt-Kinos. Die ähnlich interessanten Fortsetzungen heißen ãLatino Bar" (1991) und ãMambo Dollar" (1993).


Eine Kritik vonGünter H.Jekubzik

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