Anything Else

USA 2003 (Anything Else) Regie: Woody Allen mit Jason Biggs, Christina Ricci, Woody Allen, Stockard Channing, Danny DeVito 111 Min.

Der von mir hoch verehrte Woody Allen hat einige der komischsten, intelligentesten und aufschlussreichsten Filme gedreht. Dieser gehört überhaupt nicht dazu und kann gleich wieder vergessen werden.

Der Serientäter Allen führte bei seinem letztjährigen Film mit Jason Biggs (American Pie, American Wedding) und Christina Ricci überraschend junge Hauptdarsteller vor. Und es bleibt seltsam anzusehen, wie diese Kinder Woody Allens Scherze nachsprechen. Der 68-jährige Allen Stewart Konigsberg - so sein richtiger Name - spielt selbst den überhaupt nicht weisen Mentor des jungen Autorenkollegen Jerry Falk (Biggs, 26 Jahre). Der hat Sexprobleme mit seiner schwierigen Freundin Amanda (Christina Ricci), die sich letztendlich als völlig unmoralische Schlampe herausstellt. Es gibt auch noch andere Probleme, aber halten wir es mit der Weisheit des Films: All die großen, schwerwiegenden Entscheidungen, die Lebensfragen sind - wie der Rest. Also: Nimm's leicht.

"Anything Else" sieht aus, als wenn Allen mal schnell einen Film abgeliefert hat. Seine Witze entstammen einer anderen Generation und sind so nie wirklich komisch. Die ganze Geschichte erweist sich als unerträglich nichts sagend. Da helfen auch unerschütterlich gute Auftritte von Stockard Channing, Danny DeVito und von Allen selbst nicht drüber hinweg.


Eine Kritik von Günter H. Jekubzik

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