{"id":4268,"date":"2018-07-01T13:38:24","date_gmt":"2018-07-01T13:38:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.filmtabs.de\/ft\/?p=4268"},"modified":"2018-07-01T14:43:08","modified_gmt":"2018-07-01T13:43:08","slug":"how-to-party-with-mom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.filmtabs.de\/ft\/2018\/07\/01\/how-to-party-with-mom\/","title":{"rendered":"How to Party With Mom"},"content":{"rendered":"<p>(Life of the Party) USA 2017 Regie: Ben Falcone mit Melissa McCarthy, Gillian Jacobs, Molly Gordon, Maya Rudolph, 105 min, FSK 12<\/p>\n<p>Mittelalte Erwachsene, die nicht erwachsen werden wollen, gibt es viele im amerikanischen Kom\u00c3\u00b6dienkino. W\u00c3\u00a4hrend die M\u00c3\u00a4nner \u00e2\u20ac\u201c wie Luke Wilson, Vince Vaughn und Will Ferrell in \u00c2\u00bbOld School\u00c2\u00ab \u00e2\u20ac\u201c sich wieder an der Uni einschreiben, nur um es noch einmal richtig krachen zu lassen, ist es Deanna Miles (Melissa McCarthy) wirklich ernst: Als sie gerade ihre Tochter Maddie tr\u00c3\u00a4nenreich ins k\u00c3\u00bcnftige Studium verabschiedet hat, offenbart ihr ihr Mann Dan (Matt Walsh) auch schon, dass er fortan mit einer anderen Frau zusammenleben will und die Scheidung einreicht. Bei Deanna folgen Schock und Selbstmitleid und schlie\u00c3\u0178lich die Erkenntnis, verpasste Chancen nachzuholen.<\/p>\n<p>So schreibt sie sich erneut an der Uni ein, um ihr Arch\u00c3\u00a4ologie-Studium abzuschlie\u00c3\u0178en, dass sie damals, mit der Geburt ihrer Tochter aufgeben musste. Und damit sie ihr n\u00c3\u00a4her sein kann, muss es dann auch gleich Maddies Fakult\u00c3\u00a4t sein. Die ist zun\u00c3\u00a4chst nicht gerade begeistert, dass sich ausgerechnet ihre Mutter in ihrem Wohnheim breit macht. Allerdings versteht sich Deanna bestens mir Maddies Freundinnen und geht mit vollem Selbstbewusstsein in den Uni-Alltag, der sich offensichtlich auch nicht gro\u00c3\u0178artig von dem vor zwanzig Jahren unterscheidet \u00e2\u20ac\u201c inklusive den Partys.<\/p>\n<p>Dabei l\u00c3\u00a4sst die Mittvierzigerin nat\u00c3\u00bcrlich kein Fettn\u00c3\u00a4pfchen aus, steigt mit dem wesentlich j\u00c3\u00bcngeren Mitstudenten Jack ins Bett, punktet aber auch bei einem unvergesslichen Retro-Partyauftritt, bei dem sie noch einmal ihre Tanzschritte aus den Achtzigern hervorkramen kann. Alkoholeskapaden und Kiff-Erfahrungen darf man selbstverst\u00c3\u00a4ndlich ebenso erwarten wie allerlei schl\u00c3\u00bcpfrigen Humor, den die US-amerikanischen Studentenkom\u00c3\u00b6dien eben so mit sich bringen. Regisseur Ben Falcone (\u00c2\u00bbThe Boss\u00c2\u00ab, \u00c2\u00bbTammy\u00c2\u00ab), der das Drehbuch erneut im Erfolgsduett mit seiner Frau Melissa McCarthy schrieb, erfindet das Genre nicht neu, sondern setzt auf Bew\u00c3\u00a4hrtes. McCarthy wiederum setzt auf die von ihr seit dem Hit \u00e2\u20ac\u017eBrautalarm\u00e2\u20ac\u0153 bekannte physische Komik und tr\u00c3\u00a4gt die herrlich geschmacklosen Katzen-Pullis aus \u00c2\u00bbSpy: Susan Cooper Undercover\u00c2\u00ab auf.<\/p>\n<p>Peinlichkeit ist Trumpf bei \u00c2\u00bbHow to Party with Mom\u00c2\u00ab. Sie sorgt f\u00c3\u00bcr allerlei Momente zum Fremdsch\u00c3\u00a4men \u00e2\u20ac\u201c aber eben auch f\u00c3\u00bcr die meisten Lacher. Wobei der Humor von Falcone\/McCarthy immer liebenswert harmlos bleibt und die Figuren nie verr\u00c3\u00a4t. So hat Deanna schnell ein Stein im Brett bei Maddies Freundinnen und die Schwesternschaft h\u00c3\u00a4lt zusammen, komme was wolle. Das wirkt nat\u00c3\u00bcrlich reichlich \u00c3\u00bcberzeichnet und geradegebogen, der Humor bleibt stets brav und der Plot weitgehend konfliktfrei. Das tr\u00c3\u00bcbt aber kaum den Spa\u00c3\u0178, den man an dieser doch recht unterhaltsamen Sommerkom\u00c3\u00b6die haben kann. Auch wenn Deannas Hochschulkarriere stets vorhersehbar bleibt und der Auftritt von Pop-Sternchen Christina Aguilera am Ende reichlich deplatziert wirkt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Life of the Party) USA 2017 Regie: Ben Falcone mit Melissa McCarthy, Gillian Jacobs, Molly Gordon, Maya Rudolph, 105 min, FSK 12 Mittelalte Erwachsene, die nicht erwachsen werden wollen, gibt es viele im amerikanischen Kom\u00c3\u00b6dienkino. 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