{"id":3013,"date":"2015-02-05T21:30:03","date_gmt":"2015-02-05T19:30:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.filmtabs.de\/ft\/2015\/02\/05\/berlinale-2015-quote-auf-dem-regiestuhl\/"},"modified":"2015-02-05T21:30:03","modified_gmt":"2015-02-05T19:30:03","slug":"berlinale-2015-quote-auf-dem-regiestuhl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.filmtabs.de\/ft\/2015\/02\/05\/berlinale-2015-quote-auf-dem-regiestuhl\/","title":{"rendered":"Berlinale 2015 Quote auf dem Regiestuhl?"},"content":{"rendered":"<p>Quote auf dem Regiestuhl?<br \/>\nAachenerin f\u00c3\u00bchrt Regie bei \u00e2\u20ac\u017ePro Quote Regie\u00e2\u20ac\u0153<br \/>\nBerlin. Man sollte es bei den Temperaturen nicht erwarten, doch der Potsdamer Platz selbst entwickelt sich 2015 zu einer Spielst\u00c3\u00a4tte der Berlinale. Da wo Wim Wenders einst f\u00c3\u00bcr den \u00e2\u20ac\u017eHimmel \u00c3\u00bcber Berlin\u00e2\u20ac\u0153 in der Todeszone hinter der Mauer Curt Bois einsam sinnieren lies, protestieren nun Studenten der Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin f\u00c3\u00bcr den Erhalt der Mitbestimmung, wird der ferngesteuerte Dreh eines Ai Weiwei-Films mit Til Schweiger \u00c3\u00bcbertragen und protestieren Filmemacherinnen in einer \u00e2\u20ac\u017eMultimedia Bubble\u00e2\u20ac\u0153 gegen Diskriminierung von Regisseurinnen in ihrer Branche.<br \/>\nDenn nur drei von 23 Filmen im diesj\u00c3\u00a4hrigen Wettbewerb der Berlinale stammen von Regisseurinnen. Darin spiegelt sich ein internationales und strukturelles Problem wieder, auf das auch Festivalleiter Dieter Kosslick bei der Programm-Pressekonferenz hingewiesen hat. In Deutschland entstehen 22 Prozent aller Kinofilme unter weiblicher Regie, bei TV Produktionen sind es sogar nur 11 Prozent. Die Aktion \u00e2\u20ac\u017ePro Quote Regie\u00e2\u20ac\u0153 fordert eine parit\u00c3\u00a4tische Besetzung aller Filmf\u00c3\u00b6rdergremien, eine umfassende soziologischen Studie und die Einf\u00c3\u00bchrung einer Quote.<br \/>\n\u00e2\u20ac\u017ePro Quote Regie\u00e2\u20ac\u0153 ist im Herbst 2014 an die \u00c3\u2013ffentlichkeit gegangen und entwickelt sich zum ersten hei\u00c3\u0178en Thema des Festivals. Mittlerweile sind es \u00c3\u00bcber 250 Regisseurinnen, die f\u00c3\u00bcr die Gleichstellung von Frauen in ihrem Beruf eintreten. Mehr als 200 Pers\u00c3\u00b6nlichkeiten aus der Filmbranche geh\u00c3\u00b6ren zu den Unterst\u00c3\u00bctzerinnen und Unterst\u00c3\u00bctzern, zum Beispiel Berlinale-Direktor Dieter Kosslick, Veronica Ferres, Senta Berger, Volker Schl\u00c3\u00b6ndorff oder Edgar Reitz.<br \/>\nDie aus Aachen stammende Regisseurin Katinka Feistl ist eine der f\u00c3\u00bchrenden K\u00c3\u00b6pfe von Pro Quote Regie. 1972 in Aachen geboren, studierte sie Germanistik an der RWTH Aachen und in Berlin Film an der Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin. Sp\u00c3\u00a4ter realisierte sie Spielfilme f\u00c3\u00bcr ZDF und Sat1. Am 7. M\u00c3\u00a4rz wird sie im Rahmen des Internationalen Frauentages in Aachen einen Vortrag zum Thema halten.<br \/>\n&#8220;K\u00c3\u00b6nnen&#8221; Frauen Filme machen? Die kulturelle und politische Dimension der Frauenquote in der Filmf\u00c3\u00b6rderung   Referentinnen: Karimi Niki, Iran, Regisseurin Katinka Feistl, Deutschland, Regisseurin, Pro Quote Regie Aula der RWTH Aachen Templergraben 55<br \/>\nwww.proquote-regie.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Quote auf dem Regiestuhl? Aachenerin f\u00c3\u00bchrt Regie bei \u00e2\u20ac\u017ePro Quote Regie\u00e2\u20ac\u0153 Berlin. Man sollte es bei den Temperaturen nicht erwarten, doch der Potsdamer Platz selbst entwickelt sich 2015 zu einer Spielst\u00c3\u00a4tte der Berlinale. 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