{"id":1322,"date":"2010-05-03T22:55:07","date_gmt":"2010-05-03T21:55:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.filmtabs.de\/ft\/2010\/05\/03\/das-leuchten-der-stille\/"},"modified":"2010-05-03T22:55:07","modified_gmt":"2010-05-03T21:55:07","slug":"das-leuchten-der-stille","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.filmtabs.de\/ft\/2010\/05\/03\/das-leuchten-der-stille\/","title":{"rendered":"Das Leuchten der Stille"},"content":{"rendered":"<p>  <title>Das Leuchten der Stille<\/title>   <font FACE=\"Geneva, Verdana, Helvetica, Arial\"><br \/> USA 2010 (Dear John) Regie: Lasse Hallstr&ouml;m mit Channing Tatum, Amanda Seyfried, Richard Jenkins 105 Min.<\/p>\n<p> Die w&ouml;chentliche Portion Melodrama von Nick Sparks kommt nach dem Teenie-Kitsch &#8222;Mit dir an meiner Seite&#8220; diesmal von Lasse Hallstr&ouml;m und eignet sich auch f&uuml;r die deutsche Kriegsnation hervorragend zur Wehrert&uuml;chtigung der Heimatfront: John (Channing Tatum), das knackige Muster eines tapferen, stillen Soldaten-Schwiegersohns trifft im amerikanischen Fronturlaub die blonde Savannah (Amanda Seyfried). Die beiden verlieben sich, ohne dass es auf der Leinwand besonders funkt. Die ersten 20 Minuten &uuml;bersteht man vor lauter weichem Licht und weich gezeichneten Gutmenschen kaum. Der ernsthafte Soldat John und die liebe Helferin Savannah ergeben ein Traumpaar, das man auch im richtigen Leben lieber alleine langweilig sein lie&szlig;e. Au&szlig;er gutem Aussehen tragen die beiden Hauptdarsteller unter dieser Regie nichts bei. Am wenigsten romantische Gef&uuml;hle. (Amanda Seyfried ist kaum mehr als die Verf&uuml;hrerin &#8222;Chloe&#8220; zuerkennen.)<\/p>\n<p> Die zweite Phase der Langeweile in diesem echt langen Film macht der Briefwechsel zwischen John im Front-Einsatz und Savannah im Einsatz als Mutter Theresa-Double. Dann tut der Film so, als sei es selbstverst&auml;ndlich, sofort nach den Anschl&auml;gen vom 11. September 2001 in andere L&auml;nder zu reisen und dort auf Menschen zu schie&szlig;en. Nichts anderes kann John sich n&auml;mlich vorstellen, auch wenn es Savannah nicht begreift und lieber mit ihm leben will. Es folgen weitere z&auml;he Sequenzen der Briefschreiberei, zwischen denen John Bonbons an dunkelh&auml;utige Kinder verteilt. Bis sie genug davon hat, auf einen uniformierten Choleriker zu warten und die Fernbeziehung per Brief k&uuml;ndigt. Jetzt muss der Afghane daf&uuml;r bluten und John reagiert seine Verletzung an weiteren amerikanischen Kriegsschaupl&auml;tzen ab. Erst der Schlaganfall seines Vaters beordert ihn nach Hause , wo der tapfere junge Mann die Wahrheit erf&auml;hrt. Selbstverst&auml;ndlich regnet es bei Sparks am Ende wieder mindestens so heftig wie in &#8222;Message in a Bottle&#8220; oder &#8222;Wie ein einziger Tag&#8220;&#8230;<\/p>\n<p> Lasse Hallstr&ouml;m kann man gut vorwerfen, dass er Literaturverfilmungen wie &#8222;Chocolat&#8220; oder &quot;Gottes Werk und Teufels Beitrag&quot; extrem weichsp&uuml;lt. Wenn jetzt ein r&uuml;hrseliger Bestseller von Nicholas Sparks dran ist, hat die Hallstr&ouml;m-Methode ja vielleicht etwas Gutes? Wenn, dann h&ouml;chstens als Bet&auml;ubungsmittel, um den ganzen endlos gedehnten Leidenskitsch m&ouml;glichst zu verschlafen.<br \/> <\/font>  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Leuchten der Stille USA 2010 (Dear John) Regie: Lasse Hallstr&ouml;m mit Channing Tatum, Amanda Seyfried, Richard Jenkins 105 Min. 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