{"id":1218,"date":"2010-01-25T11:07:14","date_gmt":"2010-01-25T10:07:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.filmtabs.de\/ft\/2010\/01\/25\/auf-der-anderen-seite-des-bettes\/"},"modified":"2010-01-25T11:07:14","modified_gmt":"2010-01-25T10:07:14","slug":"auf-der-anderen-seite-des-bettes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.filmtabs.de\/ft\/2010\/01\/25\/auf-der-anderen-seite-des-bettes\/","title":{"rendered":"Auf der anderen Seite des Bettes"},"content":{"rendered":"<p>  <title>Auf der anderen Seite des Bettes<\/title>   <font FACE=\"Geneva, Verdana, Helvetica, Arial\"><br \/> Frankreich 2008 (De l&#8217;autre cot&eacute; du lit) Regie: Pascale Pouzadoux mit Sophie Marceau, Dany Boon, Antoine Dul&eacute;ry, Roland Giraud, Anny Duperey 93 Min.<\/p>\n<p> Wer franz&ouml;sische Filme grunds&auml;tzlich ablehnt, tut dem lebendigsten Filmland Europas unrecht, entscheidet aber in diesem Fall richtig: Unter den mehr als 200 Filmen, die von der gro&szlig;en Filmnation j&auml;hrlich rausgebracht werden, gibt es alles M&ouml;gliche &#8211; auch Nieten. &#8222;Auf der anderen Seite des Bettes&#8220; nach der Buchvorlage von Alix Girod de l&#8217;Ain ist so eine!<\/p>\n<p> Ariane Marciac (Sophie Marceau) ist von ihrem Job als Hausfrau, Mutter, Bauherrin des heimischen Umbaus und Nebenerwerbs-Schmuckverk&auml;uferin &uuml;berfordert. Deshalb schl&auml;gt sie zuerst ihren Mann Hugo (Dany Boon) nieder, um dann einen Rollentausch vorzuschlagen. Ariane will nun den florierenden Baumaschinen-Verleih leiten, w&auml;hrend Hugo den Kleinbetrieb Familie bew&auml;ltigen soll. Umst&auml;ndlich wird die unn&ouml;tige Nebenfigur des Gerichtsvollziehers Maurice (Antoine Dul&eacute;ry) eingef&uuml;hrt, der einen Vertrag aufstellt. Dann schleppt sich die Handlung zum Clou des Films, w&auml;hrend Kamera und Schnitt wild umher springen und witzig tun: Ariane wandelt sich zum (Gesch&auml;fts-) Mann, indem sie das &uuml;bermotorisierte Autos schr&auml;g parkt, zu viel i&szlig;t, r&uuml;lpst, nach der Arbeit Dosenbier kippt &#8230; und sonst nicht viel anders macht. Hugo gibt sich weibisch in seinem kleinen rosa Cinquecento, bekommt aber dank besserer Planung und Durchblick auch den Frauenjob gut geregelt. Zwischendurch heult er fast am Telefon, weil er kein eigenes Geld mehr auf der Kreditkarte hat.<\/p>\n<p> Irgendwann f&auml;hrt Ariane eine ganze Reihe von Polizei-Scootern um. Schon einige Schnitte vorher sah man, dass die nur zum Umfallen rumstehen. So ist der ganze Film: Nichts entwickelt sich aus einem inneren Zusammenhang in einer sinnvollen Umgebung. Alles holpert von einer unm&ouml;glichen Szene zur n&auml;chsten, weil es Drehbuch-Schreiberlinge (Pascale Pouzadoux , Gr&eacute;goire Vigneron) krampfhaft herbei zwingen. Dany &#8222;Sch&#8217;tis&#8220; Boon grimassiert, was das Zeug h&auml;lt, Sophie Marceau wirkt deplatziert.<\/p>\n<p> Die Idee des Rollentausches ist an den Haaren herbei gezogen, und deshalb &uuml;berhaupt nicht komisch. M&auml;nner imitieren als Erfolgsrezept der Emanzipation? Wie vorgestrig ist das denn? Abgesehen davon, dass Ariane am Ende wieder bei Heim und Herd landet, h&auml;tten so einen Film Wertkonservative in den Siebzigern als Antwort auf die Emanzipation produzieren lassen. Kurz: Unfassbar d&auml;mlich und sehr schlecht gemacht. <br \/> <\/font>  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf der anderen Seite des Bettes Frankreich 2008 (De l&#8217;autre cot&eacute; du lit) Regie: Pascale Pouzadoux mit Sophie Marceau, Dany Boon, Antoine Dul&eacute;ry, Roland Giraud, Anny Duperey 93 Min. 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