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Sunny Dancer
Quinn-Toye, 106 min
Die 17-jährige Ivy hat gerade eine schwere Krebserkrankung überstanden.
Seit zehn Monaten befindet sie sich in Remission, will jedoch
keinesfalls auf ihre Krankheitsgeschichte reduziert werden. Ihre Eltern
halten es für eine gute Idee, sie in ein spezielles Sommerlager in den
schottischen Highlands zu schicken, für Teenager mit ähnlichem
Schicksal. Ivy reist mit der Erwartung ins »Chemo-Camp«, die schlimmste
Zeit ihres Lebens zu haben. Dort trifft sie allerdings auf neue Freunde,
die dem Schicksal ins Gesicht lachen. »Sunny Dancer« ist klassisch
warmherziges Coming-of-Age-Sommerkino mit einem Twist. Wo Filme wie »Das
Schicksal ist ein mieser Verräter« auf die Tränendrüse zielen, werden
hier die Lachmuskeln anvisiert. Mit Erfolg: Der Humor ist sehr britisch,
geradeaus und ziemlich finster. In der Umarmung mit dem Tod werden die
Wochen für die Jugendlichen zur Feier des Lebens. Im Mittelpunkt eines
glänzenden Ensembles frischer Gesichter steht Bella Ramsay (»The Last of
Us«) als Ivy. Als völlig überforderter Camp-Leiter Patrick ist Neil
Patrick Harris (»How I Met Your Mother«) an Bord. »Sunny Dancer« glänzt
außerdem mit einem wunderbaren Sommer-Soundtrack mit Songs von Jamie xx,
Fred again.. und den Cranberries. Außerdem hat der britische
Singer-Songwriter James Blunt einen herrlich selbstironischen
Gastauftritt im Camp.
Ein FILMtabs.de Artikel
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- Publiziert von:
- Lars Tuncay, 13.08.2026 / 3:13
- Rubrik:
- Kritiken LT
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