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Agent Null Null Nix

USA 1997 (The man who knew too little) Regie Jon Amiel, 93Min.

Schon der gezeichnete Vorspann erinnert fatal an die "PinkPanter"-Filme mit Peter Sellers als Inspektor Clouseau. Undtatsächlich schleicht sich im Kinodunkel nach "AustinPowers" noch eine Agentenfilm-Parodie heran. Ganz einfach wirdder einfältige Amerikaner Wallace (Bill Murray) in London aufdie falsche Spur gesetzt: Damit er die Abendgesellschaft desaufsteigenden Bruders (Peter Gallagher) nicht stört, schiebt manihn zu einem besonderen Theaterstück ab. Die Truppe spielt"live" in den Straßen, ein Anruf in einer Telefonzelle soll denStartschuß geben. Selbstverständlich nimmt Wallace denAuftrag eines Killers entgegen, während dieser bald in derTheatertruppe herumballert. Genial dämlich verschafft sich derbegeisterte "Schauspieler" Wallace schnell den Ruf des SuperkillersSpencer und verhindert letztendlich den Bombenanschlag britischer undrussischer Agenten.

Das Leben ist ein Spiel und die Filmversion davon läßtrecht vergnüglich miterleben, wie aus dem unsicheren, traurigenTölpel Wallace der selbstbewußte und erfüllteTölpel Spencer wird. Bill Murray gelingen diese ersten Momentedes Umschwungs besonders gut, der Rest ist Klamauk und geschicktesZitierten aus der Agentenkiste. Dabei erheitert dieüberstrapazierte Geheimsprache mit Metaphern aus demSanitärbereich ebenso wie das konstanteVerständigungsproblem zwischen Amerikanern und Briten.

Die Komödie und ihr Hauptdarsteller sind keineswegsvergleichbar mit der einzigartigen Art von Peter Sellers. Doch sieunterhalten am Rande der Albernheit eine Weile lang.


Eine Kritik von GünterH. Jekubzik

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