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Alpha
Golshifteh Farahani, 126 Min.
Die französische Regisseurin Julia Ducournau („Titane“) macht fühlbare
Filme, körperliche Grenzerfahrungen. Auch „Alpha“ macht da keine
Ausnahme, aber die Empathie für die Figuren will sich nicht so recht
einstellen. In den 1980ern wächst die 13-jährige Alpha (Mélissa Boros)
bei ihrer alleinerziehenden Mutter und dem heroinabhängigen Onkel auf.
Eine mysteriöse Seuche geht um, zu der es kein Heilmittel gibt. Die
Infizierten verwandeln sich allmählich zu Stein, der sich in rotem Sand
auflöst. Alpha flieht vor der finsteren Realität in den Alkohol. Als sie
nach einem Rausch erwacht, trägt sie ein Tattoo, ein blutiges A, auf dem
Oberarm. Die Gefahr, dass sie sich an der Nadel infiziert hat, ist real.
Ihre Mitschüler beginnen sie auszugrenzen.
Heroin und HIV – Ducournau geht nicht gerade subtil vor. Das Trauma der
beherrschenden Epidemien der Achtziger verarbeitet sie aus der
Perspektive eines Kindes. Der Film trägt ihr Elend zwei Stunden zur
Schau. Am Ende werden die durchaus vielversprechenden Ansätze höchst
unbefriedigend zusammengeführt.
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- Publiziert von:
- Lars Tuncay, 29.03.2026 / 3:07
- Rubrik:
- Kritiken LT
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