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Maysoon

D 2026 R: Nancy Biniadaki, D: Sabrina Amali, Florian Stetter, Susanne
Bormann, 121 Min.

Maysoon (Sabrina Amali) und ihr Partner Tobi (Florian Stetter)
verbringen mit ihren beiden Kindern einen idyllischen Tag am See. Doch
die Idylle trügt. Man spürt, dass sie sich auseinandergelebt haben. Tobi
ist immer öfter länger im Büro, Maysoon meist alleine mit dem Alltag.
Als er eines Abends spät nach Hause kommt und gleich ins Bett
verschwinden will, stellt ihn Maysoon zur Rede. Es kommt, wie es kommen
muss: Tobi gesteht ihr eine Affäre und Maysoon verliert jeden Halt. In
der Wut, Trauer und Verzweiflung hat sie sich selbst nicht mehr unter
Kontrolle. Hinzu kommt, dass sie ihren Aufenthaltsstatus erneuern muss.
Doch bei der Flucht aus Ägypten hat sie alle Dokumente zurückgelassen
und ein dunkles Geheimnis in ihrer Vergangenheit hindert sie daran, mit
ihrer Familie Kontakt aufzunehmen. Eine Menge Stoff hat sich Nancy
Biniadaki da für ihr Spielfilmdebüt vorgenommen. Amali und Stetter
spielen das Beziehungsdrama intensiv und überzeugend. Der Plot ist
allerdings hoffnungslos überladen und der emotionale Ritt über zwei
Stunden strengt an.


Ein FILMtabs.de Artikel