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Yi Yi – A One and a Two
Lee, 166 min
Vor 25 Jahren schuf Edward Yang eine zeitlose Chronik einer Familie in
Taipeh. International als Meisterwerk gefeiert und mit dem Regiepreis in
Cannes geehrt, wurde „Yi Yi“ zum letzten Film vor Yangs Tod 2007. Heute
zählt er unter Kritiker*innen zu den besten Filmen des Jahrzehnts. Bei
uns wurde er bei seinem Erscheinen wenig beachtet. Nun gibt es die
Gelegenheit, ihn wiederzuentdecken. Aufrichtig und wahrhaftig erzählt
Eward Yang seinen fast dreistündigen Film, der mit einer Hochzeit
beginnt und mit einer Beerdigung endet. Dazwischen liegen die Höhen und
die Tiefen des Lebens einer mittelständischen Familie, Reflexionen über
den modernen Kapitalismus, Freundschaften, Liebe und vertane Chancen.
Schwere Themen, die von Yang behutsam und leicht verhandelt werden,
immer wieder aufgelockert durch die kindliche Perspektive des Jungen,
der zu den wohl hinreißendsten Kinderfiguren der Filmgeschichte zählt.
Wei-Han Yang setzt all das in wundervolle Bilder, die mit Perspektiven
spielen und sich ins Gedächtnis einbrennen. Ebenso wie Edward Yangs
Figuren auch nach einem Vierteljahrhundert weiterleben.
Ein FILMtabs.de Artikel
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- Publiziert von:
- Lars Tuncay, 17.12.2025 / 10:59
- Rubrik:
- Kritiken LT
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