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Im Schatten des Orangenbaums

(Allly baqi mink) D/ZYP/PAL/USA/JOR/AE 2025 R: Cherien Dabis, D: Saleh
Bakri, Cherien Dabis, Adam Bakri, 145 Min.

1988 im Westjordanland: Der junge Noor demonstriert gegen die
israelischen Besatzer und wird dabei schwer verletzt. Hilflos beginnt
seine Mutter die Geschichte ihrer Familie zu erzählen. Sie beginnt im
Jahr 1948. Noors Großvater Sharif weigert sich, Jaffa zu verlassen, um
Haus und Orangenhain zu schützen. Krieg, Vertreibung und Gefangenschaft
reißen die Familie auseinander. Sharifs Sohn Salim wächst im Schatten
seines Heimatlandes auf, das er nie wirklich kannte.

Regisseurin Cherien Dabis („Willkommen in Amerika“) erzählt über ein
halbes Jahrhundert hinweg eindrucksvoll und bewegend vom Schicksal der
palästinensischen Bevölkerung, das von Krieg und Vertreibung geprägt
ist, und den Wurzeln der daraus resultierenden Gewalt. In der aktuellen
Debatte um die Rolle Israels ist ihr Film, ebenso wie der oscarprämierte
Dokumentarfilm „No Other Land“ oder „Die Stimme von Hind Rajab“ (Start:
22.1.), ein wichtiger Beitrag, berichtet er doch unmittelbar vom Leid
der Menschen im Gaza-Streifen


Ein FILMtabs.de Artikel