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Kill the Jockey
Roberto Carnaghi, Osmar Núñez, 96 Min.
Obwohl Remo (Nahuel Pérez Biscayart) die Zügel in der Hand hat, ist er
nicht Herr seines eigenen Lebens. Für Mafiaboss Sirena (Daniel Giménez
Cacho) ist der Jockey eine Investition. Er soll das Edelpferd zügig ins
Ziel bringen und zwischen den Rennen bestenfalls keinen Ärger machen.
Doch Remo wird zunehmend unzuverlässiger und verliert sich im Ketamin-
und Alkoholrausch. Das belastet auch seine Beziehung zu Abril (Úrsula
Corberó), die ebenfalls im Rennstall von Sirena startet. Bei einem
Unfall landet Remo auf dem Kopf und im Krankenhaus, das er aber schon
bald ebenso wie sein bisheriges Leben hinter sich lässt.
Obwohl sich das nicht unbedingt liest wie der Stoff für eine Komödie,
ist Luis Ortegas zunächst genau das: rabenschwarz und unberechenbar. Die
Ideen, die „The Jockey“ auf den Zuschauer loslässt, sind irrwitzig. In
der zweiten Hälfte lässt der Strom der Situationskomik dann nach und
gibt einer tieferen Identitätssuche Raum. Auch wenn das nicht gänzlich
aufgeht, ist „Kill the Jockey“ ein mutiger, selbstbewusster, visuell
aufregender und höchst unterhaltsamer Trip.
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- Publiziert von:
- Lars Tuncay, 20.09.2025 / 4:26
- Rubrik:
- Kritiken LT
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