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Black Tea
Der schöne Sprung mit Aya von den Straßen Abidschans, der Stadt an der Elfenbeinküste, nach Guangzhou zu Nina Simones Zeilen „It’s a new day, it’s a new dawn“ („Ein neuer Tag, ein neuer Morgen“ in einer Coverversion von „Feeling Good“ durch Fatoumata Diawara in der westafrikanischen Sprache Bambara) lässt die Hoffnung dieser und anderer Frauen spüren. Migration und Integration sind hier keine Probleme, sondern neue Chancen und eine Öffnung zur Welt. Die romantische Begegnung ereignet sich vor dem Hintergrund eines großen kulturellen Austauschs entlang der „Neuen Seidenstraße“, den wir in unserer europäischen Fixierung auf imaginäre Einwanderungsprobleme überhaupt nicht wahrnehmen. Der mauretanische Regisseur Abderrahmane Sissako, der mit seinem großartigen, aber aufgrund islamistischer Gewalt schwer erträglichen Film „Timbuktu“ (2014) auf internationalen Festivals gefeiert wurde, erzählt nun eine zarte, stille und kunstvoll inszenierte Liebesgeschichte.
„Black Tea“
(Frankreich, Mauretanien, Luxemburg, Taiwan, Elfenbeinküste 2024) Regie: Abderrahmane Sissako, mit Nina Mélo, Chang Han, Wu Ke-Xi, 111 Min., FSK: ab 6.
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- Publiziert von:
- Günter H. Jekubzik, 09.07.2025 / 3:23
- Rubrik:
- Kritiken GHJ
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