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Der Lorax

USA 2012 (Dr. Seuss’ The Lorax) Regie: Chris Renaud 89 Min.
Zuckerschock
Zu viel Süßes ist gerade im kindlichen Ernährungsplan nicht gerade von Vorteil. Insofern sollte die Kinokarte von „Der Lorax“ wohl mit einem Warnhinweis für Kariesgefahr versehen werden.
Der Kinderbuchautor Dr. Seuss ist hierzulande nicht annähernd so bekannt und beliebt wie in den Staaten. Vielleicht ist es die offensichtliche Didaktik, die seinen moraldurchtränkten Geschichten universelle Strahlkraft verwehrt. Dabei sind die Verfilmungen seiner Werke bislang zumeist auch aus anderen Gründen gescheitert. Einzig „Der Grinch“ war auch bei uns erfolgreich, was sicherlich an der glänzenden Besetzung mit Jim Carrey lag. Aber weder „Ein Kater macht Theater“ noch „Horton hört ein Hu“ konnten bei uns punkten. „Der Lorax“ scheitert an demselben Problem: bei aller Fluffigkeit der fellbesetzten Kreaturen wird die Moral bei der ökologisch wertvollen Geschichte hier eher mit einem Holzhammer vermittelt – einem aus rosa Plüsch selbstverständlich.


Ein FILMtabs.de Artikel