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Buck
USA 2011 Regie: Cindy Meehl 92 Min.
Buck Brannaman ist ein außergewöhnlicher Mensch. Sein Zugang zu Pferden hat ihn über die Staatsgrenzen von Wyoming berühmt gemacht. Der Autor Nicholas Evans bezeichnet ihn als „Zen-Meister der Pferdewelt“ und lehnte die Figur des Tom Booker in seinem Buch „Der Pferdeflüsterer“ an Brannaman an. Robert Redford machte daraus einen Film und aus dem schüchternen Mann einen Star. Heute fährt Buck neun Monate im Jahr durchs Land und gibt den Menschen Nachhilfe im Umgang mit ihren vierbeinigen Partnern. Doch was macht den unscheinbaren Cowboy so besonders? Dies ergründet Cindy Meehl in ihrem Dokumentarfilm „Buck“ und geht dabei ähnlich behutsam vor, wie der Meister selbst. Sie erzählt mit seinen eigenen Worten und denen seiner Freunde von seiner Kindheit, die von dem gewalttätigen Vater geprägt war, von seinen Träumen und seiner Philosophie. Er sieht die Pferde als Spiegel ihrer Besitzer und seine therapeutische Arbeit an ihnen ist immer auch eine an ihren Haltern. So kann man sich auch als Kinogänger nur schwer der Anziehungskraft dieses bescheidenen Mannes entziehen. Nie hat man das Gefühl, dass ihn Meehl in strahlendes Licht rückt. Es fasziniert allein, ihn bei seiner Arbeit zu beobachten und zu sehen, wozu er im Stande ist, einzig weil er den Tieren seinen Respekt entgegen bringt. Eine einfache, ehrliche Dokumentation, die bereits das Publikum beim Filmfestival in Sundance bezauberte.
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- Publiziert von:
- Lars Tuncay, 30.05.2012 / 11:15
- Rubrik:
- Kritiken LT
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