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Die Summe meiner einzelnen Teile

D 2011 Regie: Hans Weingarter mit Peter Schneider, Henrike von Kuick, Timr Massold 120 Min.
Hans Weingartner bleibt auch vier Jahre nach seinem letzten Langfilm „Free Rainer“ unbequem. Der geniale Mathematiker Martin kommt gerade aus der psychiatrischen Anstalt. Er arbeitete bis zur Erschöpfung, bis sein Gehirn dem Druck nicht mehr standhielt. Nun versucht er wieder auf die Beine zu kommen, verliert jedoch bald wieder den Halt. Zahlen sind das Einzige, woran er sich festklammern kann. Erst als er aus der Großstadt in den Wald flieht, scheinen die Stimmen zu verstummen. Weingartners wissenschaftlicher Hintergrund kommt auch hier zum Tragen, subtrahiert sich am Ende auf den elementarsten Nenner. Das ist ehrenwert, funktioniert filmisch trotz eines überragenden Hauptdarstellers aber nicht immer überzeugend.


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