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Der atmende Gott
D 2011 R: Jan Schmidt-Garre
Kopfstand fürs Seelenheil
Hatha Yoga hat sich in den vergangenen Jahrzehnten wie ein Lauffeuer in der westlichen Welt verbreitet. Keine andere Heilkunde hat sich in so kurzer Zeit auch in unsere Gesellschaft integriert, wie die indische Lehre der Einheit von Körper und Geist. Aber woher kommen eigentlich die Übungen? Wer hat Begriffe wie Asanas und Pranayama geformt? Wo hat das Yoga seinen Ursprung?
Der Münchner Dokumentarfilmer und Produzent Jan Schmidt-Garre, der sich mit diversen Künstlerporträts einen Namen gemacht hat, begibt sich auf eine Reise zum Ursprung des modernen Yoga. Mit persönlicher Neugier dringt er immer tiefer vor in die Geschichte und erklimmt dabei den Stammbaum verschiedener Lebenszweige, die mit der Prägung des heutigen Yoga zu tun haben. Er spricht mit Zeitzeugen und Nachfahren der großen Meister, reist zu historischen Stätten und in moderne Schulen, gräbt Archivmaterial aus und verbildlicht die Historie.
Bei der Vielzahl der Äste und Triebe, die in dieser Geschichte liegen, verliert man schon mal den Überblick. Die zahlreichen indischen Namen erleichtern es nicht gerade, den nötigen Zugang zu finden. So ist „Der atmende Gott“ vor allem etwas für all jene, die knietief in der Materie stecken. Unbedarfte macht er aber zumindest neugierig auf eine faszinierende Lehre.
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- Publiziert von:
- Lars Tuncay, 09.01.2012 / 6:01
- Rubrik:
- Kritiken LT
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