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Lauras Stern und die Traummonster
BRD 2011 Regie: Ute von Münchow-Pohl, Thilo Rothkirch 65 Min. Die dritte Verfilmung von Klaus Baumgarts „Lauras Stern”-Kinderbücher geht zwar auch den Weg des 3D (in einigen Kinos), bleibt aber darin wie in der Handlung Kleinkindern gerecht: Lauras kleiner Bruder Tommy hat Angst vor den Traummonstern, doch sein Beschütz-mich-Hund lässt die Monster schrumpfen, weil Tommy durch ihn keine Angst mehr hat. Deswegen klauen die üblen Traumgestalten Tommys Hund und locken so die kleinen Helden mit ihren Kuscheltieren ins kunterbunte Traumland mit tausend Türen, hinter denen all die Träume von Laura, Tommy und sogar die von Lauras Kuscheltieren liegen. Ebenso fantastisch sind die bösen und hilfreichen Wesen: Die Schlange als Schal; Fresso, der alles frisst (Markus Maria Profitlich); eine altkluge Tentakel (Desiree Nick); die tumpe Beule (Maddin Schneider) sowie Stielauge (Hoecker). Die Monster haben Angst vor Licht und Lauras Stern, darum soll der Lichtfänger Lauras Stern vernichten, doch Tommy schließt Freundschaft mit ihm. Der Junge überwindet seine Angst und so werden im Finale die etwas schusseligen Traummonster erst zu großer Höhe wachsen, um dann rapide zu schrumpfen. Auch wenn die liebliche Animation in den ersten Szenen wohlmöglich kleinere Kinder erschrickt, ist der psychologische Umgang mit dieser Angst ziemlich raffiniert gelöst. Im bunten, lustigen Film erleben Kinder, wie sie Angst überwinden können und sich am Ende alle Ängste in einem Lachen auflösen. Selbst Erwachsene können sich mit den schreikomischen Monstern und ihren wohlbekannten Stimmen von Maddin Schneider oder Desiree Nick vergnügen.
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- Publiziert von:
- Günter H. Jekubzik, 10.10.2011 / 7:00
- Rubrik:
- Kritiken GHJ
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