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Kunf Fu Panda 2

USA 2011 Regie: Jennifer Yuh 90 Min.
Furioser Fellball
Vor drei Jahren setzte Pandabär Po mit Witz und Charme Kritik und Publikum in Begeisterung. Ein Sequel war da die logische Konsequenz. Nun ist der voluminöse Fellball zurück und verdrückt noch immer im Sekundentakt mehrere Dutzend Dumplings, gerne auch mal gleichzeitig. Wenn es aber ums Kämpfen geht, sind Po und die Furiosen Fünf unschlagbar. Bis der Schurke Lord Shen auf den Plan tritt. Er setzt alles daran, das Königreich seiner Eltern zurück zu erlangen, nachdem er von ihnen Jahre zuvor verbannt wurde. Mittels einer Geheimwaffe gelingt es ihm, das Volk zu unterwerfen. Auch die Meister der Martial Arts müssen sich geschlagen geben. Gegen die gigantische Kanone hilft auch kein Kung Fu. Die Fünf ziehen todesmutig in den Kampf gegen Shen und seine Schergen und das zu Pos Verdruss ganz ohne bei den Snackshops am Wegesrand Halt zu machen. Teil zwei bewegt sich dabei auf Augenhöhe des Auftakts. Herrlich absurde Späße, gekreuzt mit rasanter Action und einem Potpourri aus chinesischer Mythologie. Was die Abenteuer des Pandas von der Masse der computeranimierten Produktionen abhebt, ist sein einzigartiger Stil. Virtuos vermischen Regisseurin Jennifer Yuh und ihr Team klassische 2D-Animation mit dem neusten Stand der Technik zu einer beeindruckenden Melange, die durch den 3D-Effekt noch mehr an Schauwert bietet. Im Kern schlummert eine unterhaltsame Geschichte, die von liebevollen Figuren belebt wird. Auf die irrsinnige Riege an bekannten Sprechern (z.B. Dustin Hoffman, Angelina Jolie, Gary Oldman, Jackie Chan und natürlich Jack Black als Po) müssen wir hierzulande zwar leider verzichten. „Kung Fu Panda 2“ ist dennoch der bislang unterhaltsamste Hit des jungen Kinosommers.


Ein FILMtabs.de Artikel