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Megamind
USA 2010 (Megamind) Regie: Tom McGrath 96 Min. FSK ab 6
Superfiesling
Der ewige Kampf zwischen dem strahlenden Guten und dem stets scheiternden Bösen: Strahlemann Metro Man und Fiesling Megamind stehen sich schon seit Jahren gegenüber und immer wieder misslingen die genial-gerissenen Pläne des Schurken an den übermenschlichen Kräften des Helden von Metro City. Die Reporterin Roxanne Ritchi ist die ewigen Entführungen längst leid und genauso überrascht wie Megamind, als dessen Pläne eines Tages tatsächlich funktionieren.
Metro Man ist Geschichte und die Stadt gehört dem Großhirn und seinem Handlanger Minion, einem cleveren Goldfisch mit Roboterkörper. Doch der Sieg des Bösen sorgt bald für Langeweile bei den beiden. Die Stadt trauert und niemand stellt sich ihnen entgegen. Also plant Megamind die Rückkehr des Helden. Mit Hilfe des dumpfbackigen Kollegen von Roxanne und eines Haars von Metro Man schafft er sich einen Retortensuperman. Doch der hat gar keinen Bock, Megamans teuflische Pläne zu vereiteln und sorgt stattdessen selbst für Chaos. Währenddessen ist sein Schöpfer abgelenkt, denn er hat sich in die Reporterin verguckt.
Neues aus dem Hause Dreamworks: die Macher der „Shrek“-Reihe starten einen erneuten Anlauf um die Animationskrone. Mit Pixar können sie es aber ebenso wenig aufnehmen, wie mit dem unmittelbaren Konkurrenten „Ich – Einfach unverbesserlich“, der gerade die Kinosäle füllt. Dafür wirkt die Geschichte zu berechenbar. Nur selten erlaubt sich „Megamind“ einen skurrilen Ausreißer. Zu wenig, um es wirklich zu Format zu bringen. Die Animation ist dafür wieder einmal vorderste Fahnenstange und die Synchronisation mit dem dynamischen Trio Oliver Kalkofe, Bastian Pastewka und Oliver Welke vollauf gelungen.
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- Publiziert von:
- Lars Tuncay, 05.12.2010 / 9:00
- Rubrik:
- Kritiken LT
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