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Prince of Persia: Der Sand der Zeit

(Prince of Persia: The Sands of Time) USA 2010 R: Mike Newell mit Jake Gyllenhaal (Dastan), Gemma Arterton (Tamina), Ben Kingsley (Nizam), Alfred Molina (Sheik Amar), Steve Toussaint 116 Min. FSK ab 12
Seit mehr als zwei Dekaden fesselt uns der persische Prinz an die Bildschirme. Vor einigen Jahren wurde die Abenteuerspielserie auf erfolgreiche Weise wieder belebt und faszinierte durch einen epischen Plot und überraschende Storywendungen. Auf dieser innovativen Neuinterpretation basiert der erste Film zur Serie.
Kein Geringerer als Blockbustermogul Jerry Bruckheimer hat sich die Rechte gesichert. Hält man sich seine Erfolgsbilanz in Hollywood vor Augen, allen voran die „Fluch der Karibik“-Serie, hätte man sich als Fan keinen besseren Mann für die vielleicht erste adäquate Videospieladaption wünschen können. Die Trailer-Sequenzen versprechen Großes und die Fakten lesen sich mehr als viel versprechend. Die Regie bei dem 150 Millionen Dollar-Abenteuer führt Mike Newell, der zuletzt mit „Harry Potter und der Feuerkelch“ bewies, dass er auch im Fantasygenre zuhause ist. Mit Jake Gyllenhaal wurde ein Schauspieler für die Prinzenrolle gefunden, der bereits eine Oscarnominierung (für „Brokeback Mountain“) vorweisen kann. Ihm zur Seite steht Bondgirl Gemma Atterton, die gerade erst im „Kampf der Titanen“ ihre Frau stand und nun erneut mit althergebrachten Frauenrollenklischees bricht. Mit Oscarpreisträger Ben Kingsley („Ghandi“) schließlich steht dem Prinz ein würdiger Gegenspieler gegenüber. Er gibt den intriganten Adligen Nizam, der in den Besitz des „Sand der Zeit“ kommen will. Mit ihm kann er die Vergangenheit ändern, droht aber auch einen Sturm herauf zu beschwören, der die Welt vernichten würde. Dastan, ein Straßenkind im Persien des sechsten Jahrhunderts, wird vom König adoptiert und hilft als Herangewachsener Prinzessin Tamina dabei, das Artefakt aus den Klauen des Bösewichts zu befreien.
Dabei sorgen atemlose Schwertkampfaction und beeindruckende Special Effects dafür, dass der persische Prinz durchaus auch in Serie gehen könnte. Das Storypotential der Vorlage lässt uns hoffen.


Ein FILMtabs.de Artikel