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Monsters vs. Aliens

USA 2009 Regie: Rob Letterman, Conrad Vernon 95 Min. FSK ab 6
Komische Kreaturen
So hatte sich Susan ihren Hochzeitstag nicht vorgestellt. Durch die Kollision mit einem Meteoriten findet sie sich urplötzlich in Augenhöhe mit Wolkenkratzern wieder. Vom Fleck weg wird sie von einem Rudel Militärs niedergestreckt und in ein geheimes unterirdisches Labor verfrachtet. Dort trifft sie zum ersten Mal auf ihre monströsen Freunde: einen durchgeknallten Professor, der durch einen Arbeitsunfall zur menschlichen Kakerlake wurde, Missing Link, eine heldenhafte Kreuzung aus Affe und Fisch, den undefinierbaren Blob B.O.B., der ein Hirn für verzichtbar hält, und Insektosaurus, eine Riesenlarve mit kindlichen Angstattacken. Kein Wunder, dass Susan am liebsten alles wieder auf normal schalten würde. Doch als die außerirdische Invasion droht, wird aus dem zusammen gewürfelten Haufen ein unschlagbares Team, das den Aliens gehörig den Hintern versohlen darf.
An den Kinokassen konnten die computeranimierten Werke der Dreamworks- Schmiede bislang immer punkten. So spielte etwa die Shrek-Trilogie Milliarden ein und zuletzt konnte sich auch „Ab durch die Hecke“ gut gegen die Konkurrenz aus dem Disney-Hause Pixar schlagen. Seitdem man nicht mehr direkt in Konkurrenz tritt (wie es noch bei dem „Findet Nemo“-Pendant „Große Haie, kleine Fische“ der Fall war), sondern auf eigene Ideen vertraut, stimmt es auch auf der künstlerischen Seite. Zwar spielt „Monsters vs. Aliens“ ebenso wie „Wall-E“ in einem Science Fiction Szenario, doch ist die Herangehensweise eine völlig andere. Während der kleine Roboter auf große Gefühle setzt, werden hier einfach nur die Lachmuskeln gereizt. Dies geschieht jedoch mit so viel Tempo und unzähligen Anspielungen auf das Genre, dass es für kleine und große Fans gleichermaßen eine wahre Freude ist – wenn es die Projektionstechnik erlaubt sogar in 3D.


Ein FILMtabs.de Artikel