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Mord ist mein Geschäft, Liebling

D 2009 Regie: Sebastian Niemann mit Rick Kavanian, Nora Tschirner, Janek Rieke, Christian Tramitz, Ludger Pistor, Bud Spencer 109 Min. FSK ab 12
Platzpatrone
Toni Ricardelli (Rick Kavanian) ist ein smarter Berufskiller mit Improvisationstalent. Das macht ihn zu einem der Besten seiner Zunft und zum unfreiwilligen Nachfolger von Mafia-Autor Enrico Puzzo. Der hat dank Toni soeben das Zeitliche gesegnet, will aber nun ersetzt werden, denn die hübsche Verlagsangestellte Julia (Nora Tschirner) reist extra nach Italien, um die ersten Ergebnisse von Puzzos neuem Roman zu sichten. Toni hat ein Auge auf sie geworfen und gibt sich als Puzzo aus, um sich an sie ran zu machen. Zwischen den beiden stehen allerdings Julias Zukünftiger, Verlegersohn Bob Kimbel (Janek Rieke), und Killerkollege Helmut Münchinger (Christian Tramitz), der Tonis Job übernehmen soll, Puzzos Enthüllungen auf jeden Fall zu verhindern.
Die Produzenten von Rat Pack („Der Wixxer“) vergehen sich hier erneut an filmischen Vorbildern und orientieren sich deutlich an den coolen Mörderstreifen der Sechziger. Ihre Killerkomödie krankt jedoch an Gags, die nicht so recht zünden wollen. So bleiben nur die stylische Ausstattung und die absurden Momente mit dem herrlich uncoolen Christian Tramitz in Erinnerung. Rick Kavanian wirkt in seiner ersten Hauptrolle hingegen zu angestrengt und Nora Tschirner beweist endgültig, dass sie im Schauspielfach überfordert ist.


Ein FILMtabs.de Artikel