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Happy Feet
Australien 2006 (Happy Feet) Regie: George Miller mit den Originalstimmen von Elijah Wood, Robin Williams, Brittany Murphy, Hugh Jackman, Nicole Kidman 87 Min. FSK: o.A.
Leichtfüßig
Der Millionenhit „Die Reise der Pinguine“ hat uns im letzten Jahr weismachen wollen, dass es in der Antarktis relativ ruhig ist und man nur den Wind und das quäkende Schreien der schwarzweißen Vögel hören kann. Das ist natürlich alles nur für die Kamera inszenierter Blödsinn. In Wahrheit sind die Zweibeiner nämlich ausgesprochen musikalisch. Jeder von ihnen trägt ein Herzenslied in seinem Inneren, mit dem er um die Gunst der potenziellen Partner wirbt. Jeder, außer Mumble. Der Kleine kann nicht singen, aber dafür umso besser tanzen. Für seine Artgenossen ist er damit ein Aussätziger. Erst bei den wesentlich kleineren Adelie-Pinguinen erhält er Respekt und Freundschaft. Gemeinsam mit seinen Amigos plant er, das Verschwinden der Fischbestände zu untersuchen und so vielleicht das Herz seiner Angebeteten Gloria zu erobern.
Diese Pinguine haben den Groove! Regisseur George Miller, Vater von „Schweinchen Babe“, lässt die Frackträger singen, tanzen und rasante Abenteuer erleben. Der Soundtrack bedient sich, ähnlich „Moulin Rouge“, bei bekannten Klassikern der Popmusik, die von Künstlern, wie Prince und Pink, aber auch von den amerikanischen Stimmen der Figuren, darunter Nicole Kidman, Brittany Murphy, Robin Williams und Hugh Jackman, neu interpretiert werden. Heraus kam ein swingender Mix aus Comedy und Action, der zudem fantastisch aussieht: die Kaiserpinguine können technisch nicht nur mit den Kollegen von Pixar mithalten, sie klauen ihnen gar die Krone.
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- Publiziert von:
- Lars Tuncay, 12.12.2006 / 6:30
- Rubrik:
- Kritiken LT
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