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Zero Effect

Zero Effect

USA 1998. Produktion: Castle Rock Entertainment. Produzenten: Lisa Henson (II), Jake Kasdan, Janet Yang. Regie: Jake Kasdan. Buch: Jake Kasdan. Kamera: Bill Pope. Musik: The Greyboy Allstars. Schnitt: Tara Timpone. Darsteller: Bill Pullman (Daryl Zero), Ben Stiller (Steve Arlo), Ryan O'Neal (Gregory Stark), Kim Dickens (Gloria Sullivan). 112 Min. FSK: ab 12 Jahre. Verleih: Columbia TriStar.

Daryl Zero ist ein Meisterdetektiv mit genialer Beobachtungsgabe und verblüffendem Kombinatiosvermögen. Ohne Fall jedoch ist Daryl Zero (Bill Pullman) ein extremer Einzelgänger, ein sozial unfähiges Wrack, das sich in seine Psychosen vergräbt. So vermittelt sein emotional geduldiger Assistent Steve die Aufträge und hält als einziger Kontakt zum unbemerkten, distanzierten Beobachter, der vor allem eins fürchtet: Ins Leben involviert zu werden. Nur ein einziges Mal vergaß Daryl Zero seine Objektivität. Zum Glück dokumentierte er seine eigene geniale Methode als "Zero Effect", wodurch dieser Film klassischer Bericht einer Entgleisung ist.

Anfangs ging es nur um die verlegten Schlüssel von Gregory Stark, dann findet Zero auch dessen Erpresserin überraschend schnell und - verliebt sich in sie. Nun steht "der größte Beobachter, den die Welt je kannte" vor einer essentiellen Entscheidung zwischen Wahrheit und Maske, zwischen Leben und Job.

Der Erstling des jungen Bühnenautors und Regisseurs Jake Kasdan erzählt leicht und mit viel modernem Humor. Zero Effect" ist nicht nur eine originelle Parodie des Detektiv-Genres, der Film hat auch so viel eigenständigen Reiz, daß man ihn und seinen Macher im Auge behalten sollte.


Eine Kritik von Günter H. Jekubzik

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