Shambhala

BRD 1993, R: Susanne Aernecke, 84 Min.

Haben Sie nicht noch einen Kitsch-Buddha auf dem Speicher? Dann schnappen Sie sich die Videokamera, machen schnell einen Film mit ihm und mischen das Ganze mit Urlaubsfilmen aus dem Himalaya! Denn Buddha-Filme haben Hochkultur: Mit "Little Buddha" fing es klein an, im April gibt es den "Living Buddha" von Clemens Kuby und jetzt neben anderen "Shambhala". Nach einem gleichnamigen Sagenland des Buddhismus sucht ein mongolischer Mönch auf seiner Reise über den Himalaya nach Indien, zu den Exilorten tibetanischer und mongolischer Religionsflüchtlinge und zu den Traditionsstätten des Buddhismus. Die vielen Informationen dieses Film bietet sicherlich auch das bald erscheinende Buch. "Shambhala" als Film machen das Lesen nämlich wieder attraktiv. Die inszenierte Dokumentation kann in ihrer ungeduldigen Schnittfolge den Fernsehursprung nicht verleugnen. Jedes Fakt kommt dreifach deutlich rüber: Als Text, als kurzes, neues Bild und als passende Musik - das ist nur noch langweilig. So alt wie der Buddhismus scheint übrigens auch die Filmkopie des Movie zu sein.


Eine Kritik vonGünter H.Jekubzik

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